Open-Access-Reporting – Kriterien und Erhebungspraxis. Diskussionspapier der AG Wissenschaftliches Publikationssystem in der Schwerpunktinitiative „Digitale Information“ der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen | GFZpublic

Deinzer, G., Geschuhn, K., Mittermaier, B., Pampel, H., Retzlaff, E., Seeh, S., Siegert, O., Kreß, U. (2022): Open-Access-Reporting – Kriterien und Erhebungspraxis. Diskussionspapier der AG Wissenschaftliches Publikationssystem in der Schwerpunktinitiative „Digitale Information“ der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen. https://doi.org/10.48440/allianzoa.047

Publizieren in der Medienwissenschaft — Andreas Kirchner über Open Access als Standard | Open Media Studies

by Andreas Kirchner

englisch version via gTranslate:

I recently noticed that the editors of the journal MEDIENwissenschaft: Reviews | Reviews has started to specifically mark Open Access publications that are subject to review – a clear indication of a change in media studies publication practice. In book list 4/22, 64 out of 186 titles, a third of all publications listed there, bear the new “OA” abbreviation. This is not a bad rate, especially considering that the open access transformation of books has only picked up speed in recent years. The spectrum of the 19 publishers that published the books is enormous: imprints from the multinational publishing groups SpringerNature and Taylor & Francis are represented as well as various university presses or small scientific and non-fiction publishers such as Büchner or Frank & Timme. The Bielefelder transcript-Verlag occupies a special position, which in recent years has been particularly committed to establishing Open Access in German-language media studies: 17 OA books on the “Book List” have been published there alone. In this illustrious circle, the name of a publishing house can be found – and that at least four times -meson press .

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Open4DE: Stand und Perspektiven von Open Access in Deutschland, Dec 08, 2022 | Open Access Blog Berlin

Im Projekt Open4DE haben wir in Workshops, Interviews und Policy-Analysen den Stand von Open Access in Deutschland ermittelt und Vorschläge für den Weg zu einem bundesweiten Open-Access-Strategieprozess erarbeitet. Zum Projektabschluss möchten wir unsere Forschungsergebnisse zur Diskussion stellen:

Wie kann die weitere Open-Access-Transformation gestaltet werden?
Welche Maßnahmen könnten die Open-Access-Transformation beschleunigen?
Wie können zentrale Stakeholder in einem gemeinsamen Strategieprozess zusammenarbeiten?

Diese und weitere Fragen wollen wir in unserem abschließenden Workshop gemeinsam diskutieren. Unser Projekt wird mit einem Landscape-Report abschließen, der sowohl Lücken aufzeigen als auch Anreize und Potentiale darstellen soll. Darin enthalten ist ein Anforderungskatalog für einen nationalen Open-Access-Strategieprozess, in dem verschiedene Szenarien sowie Vorschläge für eine Roadmap berücksichtigt werden.

In diesem Strategieworkshop möchten wir eine übergreifende Vision sowie konkrete mittel- und langfristige Ziele, Prioritäten und Vorschläge für die nächsten Schritte entwickeln. Auf diesem Wege soll die Entwicklung und Implementierung einer Open-Access-Strategie vorangetrieben werden. Besondere Berücksichtigung findet dabei der breitere Kontextes der Transformation der Wissenschaftskommunikation und die Bedeutung von Open Science für die deutsche Wissenschaftslandschaft.

 

Partizipation durch Open Access — ein nur teilweise eingelöstes Versprechen | Zenodo

Abstract:  This is a talk I gave for the third day at Open Access Tage 2021. It focusses on participation via Open Access. My argument is that participation shouldn’t just mean access to content as that would mean we accept any form of OA, offered by stakeholders with their own agenda. Instead we should identify more as being an epistemic community that can and should bring change. One of the changes should be to bring civic society more into the picture — not just by granting access to scientific results, but instead by turning RPOs more into functions of the civic society.

PLURALITIES: SCHOLAR-LED PUBLISHING UND OPEN ACCESS — zur Rolle von scholar-led publishing in den Geistes- und Sozialwissenschaften (Teil 1) | Open Media Studies

by Tobias Steiner

Publikationskulturen sind im Wissenschaftsbetrieb ähnlich vielfältig wie die ihnen zugrundeliegenden Forschungskulturen. Im heutzutage oftmals normativ geführten Diskurs um Open Access besteht die Gefahr, dass diese Vielfalt zugunsten techno-solutionistischer Implementationen ins Hintertreffen gerät oder gar mittelfristig verloren geht. Im Folgenden möchte ich daher näher auf den Ansatz des scholar-led publishing eingehen und aufzeigen, welche Zusammenhänge zwischen scholar-led Initiativen und der ‹klassischen› Open Access-Bewegung bestehen.

Dazu beginne ich mit einer kurzen Diskurseinordnung und leite dann diachron ab, wie scholar-led Initiativen aus den Geistes- und Sozialwissenschaften – und mit ihnen aus den Kultur-, Medien- und Kommunikationswissenschaften – schon früh und parallel zu den weithin rezipierten Entwicklungen aus dem medizinisch-naturwissenschaftlichen Bereich der 1990er Jahre auf eigene Weise wichtige Impulse zur Öffnung von Publikationskulturen setzten. Im zweiten Teil stelle ich dazu ein Spektrum von scholar-led Journal-Initiativen vor, während der dritte Teil sich scholar-led Buchverlagen sowie scholar-led Netzwerken im weiteren Sinn zuwendet.

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Mündiges Datensubjekt statt Laborratte: Rechtsschutz gegen Wissenschaftstracking | Jahrbuch Technikphilosophie

 by Felix Reda

Bei der Debatte um das Wissenschaftstracking stand bislang vor allem die Sensibilisierung für den Datenschutz im Vordergrund. Das ist ein wichtiger erster Schritt, denn nur wenn Forschende sich darüber bewusst sind, dass ihr Forschungsverhalten Klick für Klick überwacht und kommerziell verwertet wird, können sie sich dafür engagieren, dieser Praxis Einhalt zu gebieten. Doch wie so oft bei Datenschutzthemen droht sich Fatalismus breitzumachen, wenn die Debatte in der Problembeschreibung steckenbleibt.

Viel zu wenige Universitäten bieten ihren Forschenden proaktiv eine eigene, datenschutzsensible Software-Infrastruktur an, die kollaboratives wissenschaftliches Arbeiten auch institutionenübergreifend ermöglichen würde. Große Teile der wissenschaftlichen Literatur sind ausschließlich über die Portale der kommerziellen Wissenschaftsverlage verfügbar, die mit verwirrenden Cookie-Bannern aufwarten. Allein sich einen Überblick zu verschaffen, welche Daten ein Konzern wie Elsevier über einen gespeichert hat, ist ein aufwändiges Unterfangen[1]. Im ohnehin schon stressigen Forschungsalltag ist es unrealistisch, dass einzelne Forschende sich selbst vor dem Tracking durch diese Unternehmen schützen, indem sie deren Produkte meiden.

 

Data Communities: Datenmanagement jenseits von generischen und fachspezifischen Perspektiven | Bausteine Forschungsdatenmanagement

Asef, Esther Marie, Elisabeth Huber, Sabine Imeri, Eva Ommert, Michaela Rizzolli, und Cosima Wagner. 2022. „Data Communities: Datenmanagement Jenseits Von Generischen Und Fachspezifischen Perspektiven: Erkenntnisse Aus Einem Workshop Im Rahmen Der FORGE 2021“. Bausteine Forschungsdatenmanagement, Nr. 2 (August). German:1-12. https://doi.org/10.17192/bfdm.2022.2.8434.

Die Frage, inwieweit Datenmanagement jenseits von entweder generischen oder fachspezifischen Perspektiven denkbar ist, stand im Mittelpunkt eines Workshops im Rahmen der FORGE 2021. Im Workshop wurde das Konzept der „Data Communities“ (Cooper und Springer 2019) vorgestellt, seine Potenziale mit Blick auf die Sozial- und Geisteswissenschaften diskutiert und anschließend eruiert, welche strategischen wie operativen Kriterien sich daraus für forschungsadäquat unterstützende Datenmanagement-Services ableiten lassen. Der Beitrag fasst die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Workshop zusammen und diskutiert, wie das bestehende Konzept um spezifisch sozial- und geisteswissenschaftliche Aspekte erweitert werden könnte.

Job FDM-Scouts (m/w/d) – Hochschule Mainz + 6 weitere Hochschulen in Rheinland-Pfalz

From Google’s English:  “The joint project “Sustainable and quality-assured competence development for RDM at HAW in RLP – FDM@HAW.rlp” aims at the development and long-term establishment of cross-university structures and services in the field of research data management (RDM) at the universities of applied sciences (HAW) in Rhineland-Palatinate. The implementation is to be carried out by a nationwide FDM competence team that is in constant interaction with each other.”

Open Access Talk am 28. Juli 2022 – Musterverträge für Kollaborationen auf Augenhöhe

From Google’s English:  “Publication contracts currently only rarely represent collaborations between partners on an equal footing. The market power of individual publishers is supported by the obligation to publish, little legal knowledge among scientists, a lack of standards and non-transparent publishing services. The AuROA project tries to act as a corrective here.

The modular model contracts developed by AuROA are intended to contribute to equal, collaboration-driven scientific practice. The contracts are intended to enable fairly active, often smaller publishers as well as scholar-led initiatives that do not have their own legal department to work fairly with authors. They are also intended to take a critical look at the current hierarchies in publication contracts – as independent references for authors, advice centers and the multitude of other actors in the Open Access transformation. Quality standards for publications are also being discussed as part of the project. The project focuses on book publications in the German-language humanities and social sciences.”

Berlin Universities Publishing: Startseite

From Google’s English:  “Berlin Universities Publishing is an Open Access publisher with a non-commercial, scientific infrastructure and with general, publisher-independent publication advice.

BerlinUP is funded by the Berlin University Alliance and supported jointly by the libraries of Freie Universität Berlin, Humboldt Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin and Charité – Universitätsmedizin Berlin….”

Update zu DEAL | openaccess.nrw

2021 wurden über 27.000 Publikationen im Rahmen der DEAL-Verträge in Zeitschriften von Wiley und Springer Nature veröffentlicht. Mehr als 95 % der Autor:innen nutzten dafür die Open-Access-Option, was zu einem Anstieg des OA-Anteils bei den deutschen Publikationen geführt hat1. Da der Vertrag mit Wiley zum 31.12.2022 endet und die reguläre dreijährige Laufzeit des Vertrags mit Springer Nature ebenfalls zum Jahresende abschließt, verhandelt die DEAL-Gruppe nun wieder mit den Verlagen. Einen Einblick in die Verhandlungen gab es kürzlich auf verschiedenen Wegen1,2, was wir zum Anlass nehmen möchten, die derzeitigen Pläne zur Weiterführung der Verträge im Folgenden zusammenzufassen.

 

Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in im Bereich Open Access, ULB Bonn (End of Play: August 05, 2022)

Die Stärkung der Open Science Kultur ist erklärtes Ziel der Exzellenzstrategie der Universität Bonn. Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Reproduzierbarkeit in einer zunehmend digitalen Wissenschaft stehen dabei im Mittelpunkt. Die ausgeschriebene Stelle ist Teil der Open Science Strategie und agiert im Rahmen der Servicestelle Open Access.

Ihre Aufgaben:

Unterstützung der ULB und der Hochschulleitung bei der Weiterentwicklung der universitären Open Access Strategie und Durchführung von Maßnahmen zu deren Umsetzung
Mitwirkung an Umsetzung und Weiterentwicklung der Angebote der Servicestelle Open Access der ULB Bonn
Beratung zu Publikations- und Finanzierungsmöglichkeiten im Open Access
Selbständige Planung, Konzeption und Durchführung von Schulungen und Beratungen zum Thema Open Access (Deutsch und Englisch)
Pflege der Webseite der Servicestelle Open Access
Mitarbeit an der Steuerung und Weiterentwicklung des institutionellen Open Access Publikationsfonds
Beobachtung und Bewertung von OA Publikationsorganen und anderen Open Access Angeboten (bspw. Mitgliedschaften und Transformationsinitiativen)
Mitwirkung an Umsetzung und Weiterentwicklung der Publikationsdienste der ULB Bonn